Aktuelles

18.02.2013 | Neuregelung zum Energieausweis

Den Energieausweis gibt es schon seit 2008, weil er jedoch nicht sehr häufig nachgefragt wurde, spielte er im Berufsalltag von Maklern selten eine Rolle.
Die neue Regelung sorgt nun für mehr Aufwand: Seit Anfang dieses Jahres müssen Verkäufer, Vermieter oder Makler schon bei der Besichtigung über den Verbrauch einer Immobilie aufklären.

Im Februar will die Bundesregierung außerdem eine Änderungsverordnung zur Energieeinsparverordnung beschließen, die vorsieht, dass energetische Kennwerte sogar schon in Immobilienanzeigen angegeben werden müssen. Was daraus wird, bleibt abzuwarten.

Wird einem Käufer kein Energieausweis vorgelegt, kann er diesen selbst erstellen lassen und die Kosten einklagen. Verfügt ein Makler über keinen Energieausweis bzw. nicht die entsprechenden Daten, ist er entschuldigt, wenn er seinen Auftraggeber schriftlich zur Einholung eines Energieausweises aufgefordert hat und dieser dem nicht nachgekommen ist. Die Nichtbeachtung kann hohe Geldbußen für den Eigentümer zur Folge haben.

Zu unterscheiden ist zwischen einem Bedarfs- und einem Verbrauchsausweis. Bei Letzterem wird der Energiebedarf innerhalb der vergangenen drei Jahre anhand der Heizkostenabrechnung der Bewohner ermittelt. Die Rechnung ist stark abhängig vom Verhalten der Konsumenten und sagt nur bedingt etwas über anfallende Kosten für neue Bewohner aus. Der Bedarfsausweis basiert auf den Einschätzungen eines Fachmannes, der die Kosten auf Basis des baulichen Zustandes einer Immobilie kalkuliert.
Je nach Dokument können die Werte für dieselbe Immobilie sehr unterschiedlich ausfallen, da die Zahlen rein rechnerisch und ohne Objektbesichtigung erhoben werden. Die Energiebilanz fällt beim Verbrauchsausweis häufig günstiger aus. Nach einer Studie der Bundesbehörde für Bauwesen (BMVBS) aus dem Jahr 2011 wies der Verbrauchsausweis stets einen um 24 bis 30 Prozent niedrigeren Energiedarf aus, als der Bedarfsausweis. Während der Verbrauchsausweis nur etwa 50 Euro kostet, muss der Eigentümer für den Bedarfsausweis zwischen 300 und 400 Euro zahlen. Jedoch gewährt die EnEV 2009 Eigentümern nicht in jedem Fall die Wahlfreiheit zwischen den Ausweis-Varianten.

Für ab 2002 entstandene Neubauten ist ein Bedarfsausweis verpflichtend, das gilt seit dem 01.10.2007 auch für Nichtwohngebäude. Gleiches gilt für Gebäude, deren Bauantrag vor dem 01.11.1977 gestellt worden ist und die über ein bis vier Wohneinheiten verfügen.
Ausnahme: Sollte dem Eigentümer oder Vermieter einer vor 1978 errichteten Immobilie mit höchstens vier Wohneinheiten bereits vor dem 01.10.2008, also spätestens bis zum 30.09.2008, ein Verbrauchsausweis ausgestellt worden sein, ist dieser weiterhin gültig. In diesem Fall ist die Erstellung eines Bedarfsausweises nicht erforderlich.
Weiterhin Wahlfreiheit besteht für alle Eigentümer von Wohnhäusern, die ab 1978 errichtet wurden, sowie für alle Häuser mit fünf und mehr Wohneinheiten unabhängig vom Baujahr. Gleiches gilt für Eigentümer von alten Nichtwohngebäuden.

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Aktuelles

Sachsen fördert mit 16 Millionen Euro altersgerechte Wohnungen

Wie die Dresdner Neueste Nachrichten am 01.06.2018 schreiben, fördert Sachsen den Umbau von altersgerechten Wohnungen mit 16 Millionen Euro. Dabei seien Ausgaben in derselben Höhe auch in den kommenden zwei Jahren geplant. Durch die wachsende Anzahl an älteren Menschen sei auch der Bedarf an barrierefreiem Wohnraum stark angestiegen.

Nachfrage nach barrierefreien Wohnungen steigt

Die Immobilien Zeitung schreibt am 14.06.2018 über die erhöhte Nachfrage nach barrierefreien beziehungsweise barrierearmen Wohnungen. Baufirmen, Handwer-kern und Planern zufolge bezögen sich die meisten Anfragen dabei auf Umbau-ten, wie das Marktforschungsinstitut BauInfoConsult festgestellt habe. In den kommenden fünf Jahren sei laut Umfrage mit weiterhin steigendem Interesse an barrierefreien Bauvorhaben zu rechnen.

Dresden - Die eigenen vier Wände bleiben im Trend

Im jüngsten Marktbericht der Ostsächsischen Sparkasse sind nicht nur die Miet- und Kaufpreise aller Dresdner Stadtteile übersichtlich und im Jahresvergleich dargestellt. „Die Landeshauptstadt und das Umland rücken immer näher zusammen“, schildert Thomas Stein, Direktor Bauen und Immobilien bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, „daher haben wir in der neuesten Auflage auch beliebte Städte wie Freital, Pirna und Radeberg sowie Kamenz und Hoyerswerda in die Betrachtung einbezogen.“

In Dresden bewegen sich die Preise für Wohnimmobilien unverändert in einem Aufwärtstrend. Allein seit dem letzten Marktbericht 2017 erhöhten sich die Kaufpreise für Häuser im Durchschnitt um 4,7 Prozent, für Wohnungen sogar um 7,9 Prozent. Viele junge Leute suchen daher nach Alternativen. Die größeren Städte im Umland rücken daher immer mehr in den Fokus. So sind beispielsweise die Durchschnittskaufpreise für Häuser in Freital mit 1.340 Euro pro Quadratmeter etwa halb so hoch wie in der Landeshauptstadt. Auf dem Wohnungsmarkt sieht es ähnlich aus. Kostet ein Quadratmeter einer Bestandswohnung in Freital durchschnittlich 1.280 Euro, so sind es in Dresden schon 1.860 Euro pro Quadratmeter.

Doch auch in Dresden selbst lohnt sich der Vergleich. „Stadtteile wie Blasewitz, Loschwitz und Neustadt sind schon immer beliebt und zählen somit zu den teuren Vierteln. Hier kann man für eine sanierte Bestandswohnung im Stadtteil Blasewitz mit durchschnittlich 2.020 Euro je Quadratmeter kalkulieren. Wobei die Spanne von 700 Euro für ein sanierungsbedürftiges Objekt, bis hin zu 4.110 Euro pro Quadratmeter bei Top-Immobilien in Bestlage geht. Interessante Alternativen finden sich in Pieschen und Cotta, wo Altbausubstanz, aber auch spannende Neubauprojekte zu vergleichsweise niedrigen Preisen geboten werden“, erklärt der Immobilienexperte. So kostet in Cotta eine Bestandswohnung durchschnittlich 1.670 Euro pro Quadratmeter. (Quelle Sachsen Fernsehen 12.07.2018)

| ANKÜNDIGUNG !

Oktober 2017 : In Kürze stellen wir Ihnen hier ein neues Projekt vor 

"SENIORENWOHNEN MIT SERVICE"

An einem exponierten Standort im Dresdner Osten enstehen hochwertige Eigentumswohnungen für Senioren mit Anspruch!

Unsere vorgemerkten Interessenten erhalten alle Informationen noch vor dem eigentlichen Verkaufssart. Lassen Sie sich jetzt vormerken und profitieren Sie von unserem Service. Wir freuen us auf Ihren Anruf!

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18.02.2013 | Neuregelung zum Energieausweis

Seit Anfang 2013 müssen Verkäufer und Vermieter unaufgefordert einen Energieausweis für Ihre Immobilie vorlegen.

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20.08.2010 | Super 3. Platz für Dresdens Lebensqualität!

Im großen jährlichen Städteranking von BELLEVUE, einem großen europäischen Immobilienmagazin erzielte DRESDEN einen super 3. Platz noch vor Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart, Hannover, Leipzig, Berlin und Köln! Nur in München und Frankfurt am Main lebt es sich besser!

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